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Schulterschmerz - Das Orthopädikum Neuer Wall ist Ihr Schulterspezialist in Hamburg


Impingement-Syndrom oder Schulter-Engpass-Syndrom

Wenn der Schulterschmerz schon das Zähneputzen zur Qual macht

Zähneputzen, Haare waschen, einen Pullover anziehen – wenn solche alltäglichen Tätigkeiten vor lauter Schulterschmerzen zur Qual werden, deutet das auf ein Impingement-Syndrom bzw. ein Schulterengpass-Syndrom hin.

Ursächlich für den Schulterschmerz sind Reizungen, Verletzungen oder Verkalkungen, die zu einer Schwellung des Schleimbeutels führen. Der Oberarmkopf verfügt nur über wenig Platz im Gelenk, wodurch schnell eine Verengung entsteht, die bei jeder Bewegung einen Schulterschmerz verursacht. Die Nachtruhe wird dadurch erheblich gestört und Überkopfbewegungen sind kaum noch möglich. Unbehandelt kann es zu einer Einsteifung der Schulter – einer so genannten „frozen shoulder“ – kommen.

Behandlung: medikamentös, Spritzen, Krankengymnastik, Operation – und häufig eine Kombination aller drei Therapiearten

Schulterschmerz durch Arthrose im Schultereckgelenk

Im Gegensatz zum Impingement-Syndrom, bei dem der Schulterschmerz heftig und plötzlich beginnt, wächst der Arthroseschmerz schleichend. Mit zunehmender Dauer behindert die Schultereckgelenksarthrose das tägliche Leben: Überkopfarbeiten und das Liegen in Seitenlage sind dann mit starken Schmerzen verbunden.

Das Schultereckgelenk ist ein besonders enges Gelenk zwischen dem äußeren Schlüsselbein (Clavicula) und dem knöchernen Schulterdach (Akromion) mit nur wenigen Millimetern Platz. Da das Schlüsselbein sich bei jeder Armbewegung mit bewegt, kann es durch schwere Belastung und Verletzungen rasch verschleißen. Man spricht dann von einer Schultereckgelenks-Arthrose oder ACG-Arthrose (Arthrose = Verschleiß).

Arthrose kann auch im Hauptgelenk der Schulter, zwischen Oberarmkopf und Schulter, auftreten. Dieser Verschleiß macht sich in der Regel erst spät im Leben bemerkbar, führt jedoch nicht so häufig zu einer zwingenden Behandlungsbedürftigkeit. Bei der Arthrose im Hauptgelenk werden alle Bewegungen der Schulter schleichend schmerzhafter: Nicht nur das Heben des Arms führt dann zu Schulterschmerz.

Behandlung: medikamentös, mit Spritzen, Röntgen-Tiefenbestrahlung, Akupunktur oder durch eine Operation

KALKSCHULTER: SCHULTERSCHMERZ DURCH KALKEINLAGERUNG

Wenn ein Impingement nicht behandelt wird

Bei chronischer und langanhaltender Reizung (Entzündung) kann es zu einer sogenannten Kalkschulter kommen. In der Rotatorenmanschette entstehen Kalkdepots, die ein Impingement und den damit verbundenen Schulterschmerz weiter verstärken. Das Liegen auf der Schulter ist dann häufig unmöglich.

Behandlung: medikamentös, Krankengymnastik, Akupunktur, Stoßwelle, Operation mit Kalkentfernung

Schleimbeutelentzündung (Bursitis)

Wenn eine falsche Bewegung fatale Folgen hat

Bei einer Entzündung des Schleimbeutels unter dem Schulterdach verursacht jede noch so kleine Armbewegung einen starken Schulterschmerz. Innerhalb einer Woche nimmt der Schulterschmerz allmählich ab und die Beweglichkeit verbessert sich wieder.

Die Aufgabe von Schleimbeuteln ist es, Gleitbewegungen von Muskeln oder Sehnen an kritischen Punkten wie Knochenkanten oder Knochenvorsprüngen abzumildern. Ständiger und vermehrter Druck auf das Gewebe sowie erhöhte Belastung führen zu einem Reizzustand und schlussendlich zu einer Entzündung. Diese kann wiederum zu einem Impingement-Syndrom bzw. Engpass-Syndrom führen.

Mögliche Behandlung: Einnahme von Medikamenten: Krankengymnastik, Akupunktur (besonders hilfreich!), Operation

Rotatorenmanschettenruptur / Rotatorenmanschettenriss

Wenn im Schultergelenk eine Sehne reißt

Ein Sturz auf die Schulter oder ein Fall, der mit der Hand abgefangen wird: Solche Unfälle passieren schnell und können mitunter zu einem Riss der Rotatorenmanschette führen. Bei älteren Patienten kann dieser aber auch ohne auslösenden Unfall, sondern lediglich aufgrund von Verschleißerscheinungen, auftreten.

  • Für eine Rotatorenmanschettenruptur gibt es verschiedene Ursachen:
  • verschleißbedingte knöcherne Veränderungen des Schulterdachs
  • lang anhaltende Reizungen (etwa durch Impingement verursacht)
  • starke Belastung der Schulter
  • Verletzungen und andere krankhafte Veränderungen

Je nach Stärke und Ausprägung des Risses der Rotatorenmanschette sind Armbewegungen eingeschränkt oder bei einem kompletten Riss überhaupt nicht mehr möglich. In jedem Fall zählt ein ausgeprägter Schulterschmerz zu den Begleiterscheinungen.

Mögliche Behandlung: medikamentös, arthroskopische Dekompression, Rotatorenmanschette Operation / Rotatorenmanschetten - Naht, Krankengymnastik, Akupunktur gegen die Schmerzen.

Schultersteife

Wenn mit der Schulter gar nichts mehr geht

Die „eingefrorene Schulter“ tritt meist bei älteren Erwachsenen auf. Sie äußert sich in einer Schultersteife. Jeder Versuch der Bewegung ist dann mit extremen Schulterschmerzen verbunden.
Ursache ist meistens eine unspezifische, schmerzhafte Entzündung der Schultergelenkkapsel bzw. der Innenhaut, durch die die Kapsel allmählich schrumpft. Mitunter führt aber auch die Ruhigstellung bei einem Schulter-Arm-Syndrom auf (siehe auch Impingementsyndrom als Ursache) zur Schultersteife.
Da es sich bei der Schultersteife um einen schleichend, sich fortentwickelnden Prozess handelt, ist eine rechtzeitige Behandlung zwingend notwendig. Dabei muss vor allem zunächst die Entzündungsursache gefunden und bekämpft werden.

Behandlung: medikamentös, Akupunktur (hier von besonderer Bedeutung), Krankengymnastik, Narkose-Mobilisierung, arthroskopische Operation

Schulterluxation / Ausgekugelte Schulter

Bei Stürzen oder durch Verrenkungen kann die Schulter „ausgekugelt“ werden – fachlich gesprochen springt der Oberarmkopf aus der Gelenkpfanne. Dabei kommt es immer zu Verletzungen der Bänder und manchmal auch der knöchernen Gelenkpfanne. Die Folge sind unter anderem eine eingeschränkte Beweglichkeit im Schultergelenk sowie Schulterschmerz.

Das Schultergelenk ist eines der beweglichsten Gelenke des gesamten Körpers. Der relativ große Oberarmkopf sitzt jedoch in einer eigentlich fast zu kleinen Pfanne. Dadurch ist die Stabilität des Gelenks besonders abhängig von den Bändern, Sehnen und Muskeln, die es umgeben.

Behandlung: Ein fachmännisches Einrenken, Arthroskopie, stabilisierende Operation bei Luxation und nachfolgende Krankengymnastik

Unser Orthopädie Zentrum in Hamburg: Hilfe bei akutem Schulterschmerz & mehr

Das im Herzen der Hansestadt Hamburg gelegene Orthopädikum Neuer Wall vereint die Kompetenz von 25 fachkundigen Mitarbeitern mit modernem technischem Equipment. Mit der Expertise aus 45.000 orthopädischen Eingriffen weist unser Orthopädie Hamburg Team alle Voraussetzungen dafür auf, verschiedenste orthopädische Operationen sowie nicht-operative Maßnahmen routiniert durchzuführen.

Als erfahrener Schulter- und Kniespezialist in Hamburg behandeln wir nicht nur Ihren Schulterschmerz: Wir widmen uns ganz unterschiedlichen orthopädischen Problemen und sind somit beispielsweise auch ein kompetenter Ansprechpartner für Arthrose Hamburg. Ganz egal ob eine Arthroskopie am Sprunggelenk, eine Behandlung von Epikondylopathie oder eine Stoßwellentherapie: In Hamburg dürfen Sie auf unser Team zählen!