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Stosswellentherapie


Die Stoßwellentherapie (oder auch extrakorporale Stoßwellentherapie = ESWT) ist eine moderne, konservative, d.h. nicht operative Behandlungsmethode in der Orthopädie.

Hierbei werden in einem Gerät erzeugte, hochenergetische Druckwellen genutzt, um am erkrankten Zielgewebe gebündelt wirken zu können. Die Behandlung ist in aller Regel schmerzarm bis schmerzlos, als Nebenwirkungen können winzige oder kleine Einblutungen (Petechien oder Hämatome) im Unterhautgewebe entstehen, die nach ein paar Tagen wieder verschwinden. 

Die Wirkmechanismen und Effekte der Stoßwellentherapie sind in zahlreichen medizinischen Studien beschrieben. Hierzu zählen u.a. 

  • Tennis- oder Golferarm (Epikondylopathie)
  • chronische Entzündungen an der Achillessehne (Achillodynie)
  • Fersensporn (Plantarfasciitis)
  • knochennahe Weichteilschmerzen und Verspannungen (Myogelosen)
  • einige Formen der Kalkschulter (Tendinitis calcarea)

Naturgemäß können längst nicht alle Erkrankungen mit einer Stoßwellentherapie behandelt werden. Allerdings zeigt sich bei zahlreichen Erkrankungen ein positiver Effekt.

Bei der Behandlung werden der Therapiekopf des Stoßwellengerätes auf das markierte Gebiet aufgesetzt und ca. 2.000-2500 Impulse abgegeben. Eine Lokalanästhesie ist nicht notwendig, die Behandlung verläuft nahezu schmerzlos. Die Behandlungsdauer ist abhängig vom Krankheitsbild und dementsprechend unterschiedlich. Das im Orthopädikum Neuer Wall verwendete Gerät Typ Storz Medical Duolith DS1 benutzt fokussierte Stoßwellen, welche im Gegensatz zu radialen Stoßwellen besser in der Tiefe des Gewebes gebündelt werden können und energiereicher sind. 

Ob und wie weit im Einzelfall eine Stoßwellentherapie sinnvoll ist, sollte zusammen mit den Fachärzten des Orthopädikum Neuer Wall entschieden werden. Auch stellt diese Therapie manchmal nur einen Baustein einer komplexeren Behandlung dar. Über deren Intensität und Behandlungsdauer beraten Sie auch hier die Fachärzte.